Es herbstet ordentlich! Und schnell dunkel ist es auch. Dennoch trafen dich acht mutige Crews um noch einmal nach Heiligendamm aufzubrechen. Bei milden Temperaturen und östlichen Wind zwischen 12 und 16 kn herrschten hierzu allerbeste Bedingungen.
Es wird Herbst und die dunkle segellose Zeit kommt unweigerlich näher. Bei den 7 teilgenommenen Mannschaften machte sich schon ein wenig Winterblues breit. Es war kühl, bedeckt und irgendwie herbstlich. Dennoch herrschten gute Segelbedingungen die die Gemühter dann doch noch aufheiterten. Mit 13 bis 16 kn aus West ging es auf die Hausstrecke. Zwei Runden sollten gesegelt werden, dann ging tatsächlich schon das Licht aus. Trotzdem ist es immer schön auf dem Wasser zu sein! Und gegrillt wurde auch noch und so fand der Tag beim Bier einen fröhlichen Abschluss.
Der Eigner von der MOJO ließ dieses mal Segeln da er dienstlich nach Amerika musste. Dennoch verfolgte er live das Geschehen auf der Webcam, wie folgende Aufnahme beweist! Bitte anklicken!
Das Ostseebad Kühlungsborn ist erneut Austragungsort einer hochkarätigen Regatta. Am kommenden Wochenende richtet der Segelclub Kühlungsborn nicht nur traditionell den Kühlungsbornpokal für die Hobie-Cat 16 aus. In diesem Jahr findet zum ersten Mal die German Open der Bootsklasse „International 14“ statt.
Der International 14 ist ein High-Tech-Skiff mit Bugspriet, asymmetrischem Spinnaker, Doppeltrapez und T-Foil. Er hat eine Gesamtsegelfläche von über 55 m² und einem Rumpfgewicht von 70 kg.
Die 16 gemeldeten Skiffs werden vom Hafen oder vom geschützten Strand aus zur Regattabahn segeln. Am Freitag kann man die Segler um 13 Uhr und Samstag und Sonntag gegen 11 Uhr beim Ablegen beobachten. Clubchef Peter Menzel: „Der International 14 ist eine der wohl interessantesten und spektakulärsten Jollenklassen der Welt. Ich bin gespannt, wie diese Rennen von den Seglern und Zuschauern aufgenommen wird.“. An Land lockt die belebte Hafenmeile mit Shops, Restaurants und Bars. Der Titelsponsor der German Open „Edel & Scharf“ sorgt für das leibliche Wohl der Segler und das passende Outfit. Bereits Freitagmittag fällt das erste Startsignal für die Teilnehmer der German Open. Bis zu 10 Wettfahrten können bei guten Bedingungen gesegelt werden. Es zeigt sich ein Top-Starterfeld mit Teams aus ganz Deutschland. Favoriten vor Kühlungsborn sind die Titelverteidiger und Vizeeuropameister Georg Borkenstein und Eike Dietrich.
Die ca. 20 teilnehmenden Hobie-Cats liegen wie in den letzten Jahren auch am Strand in West und gehen von dort aus ins Wasser. Erster Start für die Cats ist Samstagmittag. Dann werden alle Boote auf dem gleichen Kurs aber in verschiedenen Wertungen segeln.
Am Sonntagnachmittag steht fest, welches das beste deutsche Team im International 14 und wer bei den Hobie-Cat 16 vorne ist.
Peter Menzel: “Wieder einmal eine professionelle Kooperation mit der TSK und Ulrich Langer. Wir als Segelclub sind froh auf Augenhöhe als Partner wahrgenommen zu werden und den offiziellen Veranstaltungskalender Kühlungsborns zu bereichern.“.
Es hat den Eindruck, als soll es dieses Jahr nicht sein. Der Sommer war ohnehin eigenwillig aber Mittwochs noch eigenwilliger! Wieder Flaute! Immer ist Mittwochs Flaute…
Dennoch nachdem einige schon jegliche Hoffnung auf den Wind verloren hatten und schon wieder in den Hafen fuhren, kam doch noch ein Lüftchen. Der spontane Vorschlag von MOJO, nochmal die Hausstrecke zu segeln, wurde ebenso spontan umgesetzt, dass so mancher der wenigen verbliebenen Teilnehmer glaubte es wäre ein Scherz. War es aber nicht. Und so kam es zum Start raumwinds bei 5 kn Wind aus Südost und sagenhaften 26 Grad Celsius. Der Wind schralte unter Land, so dass das Spinnaker fahren keine echte Freude war. Dennoch kam eine Wertung zustande und in diesem Jahr heißt das schon was. Am Grill fand dann der sommerlich warme Abend den gewohnt schönen Abschluss.
Nun ist auch der zweite Tag des Promenadenpokals vorbei und es wurde alle Wettfahrten genutzt um bei einer schönen Dünung und anständig Wind mit bis zu 20 knt zu segeln. Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern. Aber auch die Leistung der Starter und Starterinnen die mit den Bedingungen nicht so routiniert klarkamen, sind hervorzuheben. Teilweisen wurden deutlich über 20 Kennterungen von einer Person bewältigt am zweiten Tag und trotzdem wurde bis zum letzten Rennern durchgehalten.
Rank | Nat | SailNo | HelmName | Club | R1 | R2 | R3 | R4 | R5 | R6 | Nett |
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1st | ![]() |
GER 488 | Max Billerbeck | WSVK | (1.0) | 1.0 | 1.0 | 1.0 | 1.0 | 1.0 | 5.0 |
2nd | ![]() |
GER 2438 | Markus Maisenbacher | WVH | 2.0 | 2.0 | (14.0 OCS) | 2.0 | 3.0 | 4.0 | 13.0 |
3rd | ![]() |
GER 1421 | Andreas Lutz Körnig | Seglervereinigung Kiel (SVK) | 4.0 | 3.0 | (14.0 OCS) | 4.0 | 4.0 | 2.0 | 17.0 |
4th | ![]() |
GER 2488 | Hannes Seidel | SVPA | (9.0) | 7.0 | 3.0 | 3.0 | 2.0 | 3.0 | 18.0 |
5th | ![]() |
GER 2603 | Michael Koch | Segler-Verein Stössensee e.V. | 3.0 | 5.0 | 2.0 | (7.0) | 6.0 | 6.0 | 22.0 |
6th | ![]() |
GER 2474 | Anika Kébreau | Yachtclub Bitterfeld e.V. (YCBTF) | 5.0 | 4.0 | 4.0 | (10.0) | 7.0 | 7.0 | 27.0 |
7th | ![]() |
GER 2586 | Lars Frenzel | TSVS | 7.0 | 6.0 | (14.0 OCS) | 5.0 | 5.0 | 5.0 | 28.0 |
8th | ![]() |
GER 296 | Hauke Sponholz | ASVZR | 8.0 | 8.0 | 7.0 | (9.0) | 8.0 | 8.0 | 39.0 |
9th | ![]() |
GER 2212 | Phillip Stobbe | Segelverein Selenter See (SVSS) | 10.0 | 10.0 | 5.0 | 6.0 | (14.0 DNF) | 14.0 DNS | 45.0 |
10th | ![]() |
TA 256 | Peter Schafft | DRS | 6.0 | 9.0 | 6.0 | (14.0 DNS) | 14.0 DNS | 14.0 DNS | 49.0 |
11th | ![]() |
GER 315 | Ole Pahnke | Segel-Verein Wedel Schulau e.V. (SVWS) | 12.0 | 12.0 | 10.0 | 8.0 | (14.0 DNF) | 14.0 DNS | 56.0 |
12th | ![]() |
GER 317 | Manfred Gronemeier | DYCH | 11.0 | 11.0 | 8.0 | (14.0 DNS) | 14.0 DNS | 14.0 DNS | 58.0 |
13th | ![]() |
GER 1488 | Sophia Zeyse | SVPA | 13.0 | 13.0 | 9.0 | (14.0 DNS) | 14.0 DNS | 14.0 DNS | 63.0 |
Mit einer kleinen Startverschiebung ging es los und es konnten 3 Rennen gesegelt werden. Nach dem ersten Tag liegt Max Billerbeck in Führung gefolgt von Michael Koch und Anika Kébreau. Aber es ist noch alles drin am zweiten Tag.
Am HanseSail-Wochenende fand der Montspreis für August statt. Dementsprechend war es für einige schwierig ihre Boote voll zu besetzen. Dank der Berliner Mitglieder war dies aber kein Problem. Eine Familie auf drei Booten verteilt, ist auf jeden Fall nicht zu toppen. Und auch der Kleinste packte mit an, als die Boote gewässert wurden.
Es gingen zwei F18’er, drei HC16 und ein KL18 aufs Wasser. Gesegelt wurde ein Down/Up-Kurs vom Toten-Mann zur Toten-Frau und wieder zurück. Das ganze drei Mal. Die Startlinie wurde von unserem neuen Trainer gelegt und die Startprozedur vollzogen. Der Kiddi-Cat hatte gleich beim Lossegeln Probleme und kam erst gar nicht zum Start. Sebastian auf seinem Nacra verpasste den Start, da keine Uhr an Board war. So waren nur Uwe, Eddi und Peter pünktlich über die Startlinie. Die beiden F18’er fuhren beide einen Stecker unter Genacker, so das die HC16’er und Eddis KL18 in Führung gingen in der zweiten Runde. Sebastian musste leider wegen eines Lochs im Segel schon in der ersten Runde aufgeben und Peter raste dem Feld hinterher, wobei er nur noch Eddi überholen konnte. Zum Schluss standen die Sieger fest, es waren Silke und Uwe aus Berlin.